“Zu Studieren ≠ Zu Lernen”

Lukas sitzt in der Bib, drei Tage vor der Biochemieprüfung. Er hat sich vorgenommen, das ganze Skript noch mal „durchzugehen“ – also: lesen, markieren, abschreiben. Seite für Seite.
Er schreibt stichpunktartige Definitionen in sein Notizbuch, aber ohne Verbindung zum Rest. Er fragt sich nie, warum das wichtig ist, wofür er es braucht oder wo es hingehört.
Nach drei Tagen fühlt sich sein Kopf voll an – doch in der Prüfung stockt er beim ersten Fallbeispiel:„Wie unterscheiden sich Glukoneogenese und Glykolyse?“ Er weiß die Definitionen auswendig – aber nicht, wann oder warum sie stattfinden. Keine Verknüpfung. Keine Anwendung. Nur Worte ohne Bedeutung.
Lukas hat auswendig gelernt – aber nicht verarbeitet.

Was ist Encoding?

Welche Arten unterscheidet man?

Wie können wir besser Informationen verarbeiten?

Welche Schritte kann ich konkret nehmen?

Wiederholungsfragen

  1. Warum ist es wichtig, schon vorhandenes Wissen zu reaktivieren, während etwas Neues gelernt wird? Erkläre es anschaulich.
  2. Welche Fragen kannst du dir in einer Lern-Phase stellen, um die hier genannten Verarbeitungsstrategien zuverlässig zu nutzen? Erstelle dir eine Liste, die du dir jedes Mal zur Hand nehmen kannst. 🙂
  3. Frage dich, wenn du andere Themen zum Lernen hier auf der Website bearbeitest: Wie hängen Sie zusammen? Welche sind von größerer Bedeutung? Warum?

References

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