
Geschichte zum Einstieg
Zum Anfang jedes Artikels werden hier kleine von KI (!) geschriebene Geschichten stehen, die eine Situation beschreiben, die sich meist auf die Abwesenheit eines Denkmusters und die einhergehenden Probleme bezieht. Diese Texte werden maximal von mir gelesen und korrigiert, falls mir etwas unpassend erscheint.
Diese Kurzgeschichten sollen einigen helfen, besser den Einstieg in die Thematik zu finden und die Relevanz zu erahnen.
Willkommen!
Es freut mich, dass du hier auf diese Website gefunden hast! In diesem Beitrag möchte ich dir die Struktur und eine potentielle Herangehensweise zur Erschließung des Inhalts der verschiedenen Beiträge erklären.
Vorab sei noch darauf hingewiesen, dass ich keinen alleinigen Anspruch auf das hier geteilte Wissen stelle. Dies ist nur durch die Arbeit vieler großartiger Lehrender und WissenschaftlerInnen möglich geworden, die mir viele der hier vorgestellten Konzepte in ihren Arbeiten nähergebracht haben. Ich werde mein Bestes tun, diese unter den Kapiteln als Zusatzquellen zu verlinken.
Meine Rolle in dem Ganzen ist das Aufarbeiten und Zentralisieren dieser Konzepte mit meiner persönlichen Interpretation und Erfahrung in einem ergänzenden Medium. Ich werde auch viel mit Analogien, Personifikationen oder Metaphern arbeiten, im Versuch das Thema greifbarer zu machen. Meine Schwäche ist allerdings, dass ich trotzdem einige Dinge zu sehr abstrahiere.
Am Anfang jedes Artikels sollt ihr mit einer kleinen Kurzgeschichte eingeleitet werden. Danach werden die jeweiligen Konzepte vermittelt, warum sie Relevanz haben und zu guter Letzt, wie sie aus meiner Sicht angewandt werden können. Am Ende findet ihr Wiederholungsfragen, die ich euch helfen können. Ich empfehle schon einmal auszuprobieren, sich die Fragen vorab anzuschauen. Dann könnt ihr üben, gezielter zu lesen! Wenn ich noch die Zeit finde, suche ich euch ein paar passende YouTube Videos raus, die die Konzepte nochmal visuell und/oder auf eine andere Weise erläutern.
Die Idee bleibt, dass die Lesenden und Lernenden dieser Website ihrer Neugier folgen können und dürfen, indem sie frei wählen, womit sie starten und in welcher Reihenfolge sie sich die Themen erschließen wollen. Ich habe dem eine kleine Struktur vorgegeben, für die, die es benötigen, aber am Ende liegt die Wahl bei Euch!
Ich möchte Stück für Stück die Seiten durch kleine Zeichnungen ergänzen, die nochmal eine weitere Stütze zum Erfassen des Themengebietes darstellen sollen. Diese Website ist noch ein Work-In-Progress und soll es auch bleiben. Denn mit der Zeit werde ich auf Unstimmigkeiten, weitere Ideen oder Vorschläge anderer aufmerksam und möchte die Option freihalten, diese zu integrieren. Ich denke, es ist schon hilfreich, wenn erstmal die Informationen für alle hier zugänglich sind.
Jetzt erstmal viel Spaß und Freude beim Lernen! 🙂
Hintergrund verstehen
- Du wirst keine Qualität in deinen Lernprozess bekommen, wenn du dir nicht die Mühe machst, über etwas nachzudenken. Deswegen möchte ich hier den Mythos räumen, Lernen sei leicht und unbeschwert. Lernen soll anspruchsvoll sein. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht gleichzeitig auch Stimulation, Freude und Erfolgserlebnisse mit sich bringen kann. Ich halte diese Komponenten für ebenso essentiell wie den Aufwand. Lass uns jetzt die Gegebenheiten näher betrachten:
- Unser Gehirn enthält viele Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die uns das Denken ermöglichen. Dabei bilden sie untereinander Bahnen/Straßen aus, um miteinander in Kommunikation zu treten. Diese Verbindungen repräsentieren durch unterschiedliche Aktivitätsmuster unser Wissen und unsere Handlungsabläufe. Wenn wir etwas neues Lernen, muss sich entsprechend ein neuer Pfad bilden und wenn wir etwas vergessen, wird metaphorisch wieder Gras über diesen Pfad wachsen. Deswegen merke dir: Wirklich langfristig seine Lern-Angewohnheiten zu ändern, dauert Zeit. Sei entsprechend geduldig mit dir selbst. Wie entsteht nun so eine Verbindung? Wie kann ich neues Wissen akkumulieren?
- Wissen entsteht auf der Grundlage einzelner Datenpunkte, die wir mithilfe unseres Denkvermögens in eine bedeutungsvolle, hierarchische und zusammenhängende Struktur bringen.
- Um Wissen zu formen, müssen wir aber vorher diese Daten und Informationen gewinnen. Diese geschieht durch unsere Sinne (Sehen, Tasten, Schmecken, …) und die Wahrnehmung unserer Umgebung. Dadurch gelangen die Informationen über unser sensorisches Gedächtnis in unser Kurzzeitgedächtnis/Arbeitsgedächtnis, welches dann in einem direkteren Kontakt mit unserem Langzeitgedächtnis (LTM) steht. Dabei ist diese Verbindung aber nicht strikt linear in eine Richtung, sondern es handelt sich um eine ständiges Hin und Her, ähnlich einer sittigen Diskussion zwischen zwei Individuen.
- Dabei versuchen diese Instanzen, wie bei einer Diskussion üblich, die Perspektive und den Hintergrund des anderen zu verstehen und am Ende auf ein sinnvolles Ergebnis zu kommen. Jetzt ist es wichtig zu begreifen, dass wir die Instanz sind, die im Namen des Arbeitsgedächtnisses mit dem LTM interagiert. Die Strategien und Prinzipien, die ich auf dieser Website versuche zu vermitteln, dienen dem Zweck, ein möglichst sinnvolles und bedeutendes Ergebnis in dieser Diskussion zu erzielen. Das repräsentiert unseren Lernerfolg und dessen Qualität.
Die wichtigsten Prinzipien und Strategien kurzgefasst:
Erzielen können wir das mithilfe verschiedener Denkprozesse bzw. Angewohnheiten, die ich hier kurz anschneiden werde, zu welchen ihr aber eigenständige Kapitel oder Abschnitte finden werdet, in denen wir das ganze deutlich erweitern:
1. Priming
Setze dich bevor du etwas neues lernst (z.B. den Inhalt dieser Website) mit dem Material kurz auseinander, um zu verstehen, worum es grob gehen wird und wie es ins Gesamtbild passt. Schau dir dazu Überschriften, Schlagwörter und auch die Fragen an.
2. Encoding
Umfasst den Teil des “wirklichen Lernens”. Hier lernen wir Informationen zu manipulieren und zu verarbeiten.
3. Assoziation
Alles was du lernst, kann mit schon vorhandenem Wissen assoziiert werden. Wenn du Informationen aufnimmst, frage dich immer, womit es zusammenhängen kann. Wo bist du einem ähnlichen Konzept schonmal begegnet?
4. Evaluieren
Allerdings ist nicht jede Assoziation sinnvoll, sondern kann potentiell verwirren und so negative Folgen haben: Deswegen ist es wichtig, auch jede Information, der du über den Weg läufst, kritisch zu hinterfragen. “Wie ist diese Information mit anderen assoziiert? Ich sehe das es einige Verbindungen gibt. Inwiefern beeinflusst es das Gesamtbild? Hat es einen signifikanten Einfluss auf die Information? Warum ist die eine Verbindung wichtiger als die andere?”
5. Retrieval
Darunter versteht sich jegliche Form des Abrufens und erneuten Verarbeiten von Informationen. Ein essentieller Bestandteil und Integral auch für den Encoding Prozess.
6. Cognitive Load
Grob gesagt, kann man es als Menge an Informationen beschreiben, die gerade Aktiv im Arbeitsgedächtnis verarbeitet wird. Hier ist es wichtig zu verstehen, was den Cognitive Load beeinflusst und wie wir das zu unserem Vorteil nutzen können.
7. Metakognition und Selbstreflektion
Meiner Meinung nach die wichtigste Fähigkeit, die wir als Menschen ausbauen können. Es beschreibt, wie wir über unser Selbst und unsere Handlungen (in dem Fall der Denkprozess) denken. Und nur wenn wir sehen, was wir machen, können wir auch etwas daran gezielt ändern. “Was ist gerade passiert? Wie habe ich mich dabei gefühlt? Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?”